Die Dokumentation des ZDF zeigt, warum Dating-Apps an Beliebtheit verlieren und wie sie User in den Burn-out treiben können. Erfahre mehr über die Gründe und die aufkommenden Alternativen.
“Egal mit wem ich spreche, keiner hat mehr Lust auf Onlinedating”, sagt Dennis. Die Daten bestätigen den 30-Jährigen: Die Nutzerzahlen von Dating-Apps wie Tinder und Bumble sinken kontinuierlich. Die ZDF-Doku “Onlinedating – Burn-out” beleuchtet dieses Phänomen genauer und zeigt mögliche Auswege.
Onlinedating-Burn-out entwickelt sich langsam durch chronischen Stress und die daraus resultierende Bewältigungsunfähigkeit, erklärt die Psychologin Wera Aretz. Studien zeigen, dass viele User die Apps regelmäßig deinstallieren und neu installieren. Aretz warnt vor diesem Suchtverhalten.
Der Lehrer Dennis ist mit den Herausforderungen des Online-Datings vertraut. Er verbringt viel Zeit auf Dating-Apps, erlebt aber wenig Erfolg. Er beschreibt das Dating-Burn-out als das Gefühl, nur noch ein Profil zu sein und nicht mehr er selbst.
Victoria, 29 Jahre alt, wünscht sich eine feste Beziehung, hat aber bisher kein Glück gehabt. Sie erzählt von den Schwierigkeiten des Online-Datings und wie die ständige Suche nach dem Besseren zu emotionaler Belastung führt.
Die Dokumentation beleuchtet auch das Phänomen des Ghostings und wie es negative Auswirkungen auf die Betroffenen hat. Anstatt sich weiterhin den Apps zu widmen, setzen immer mehr Menschen auf das “Real-Life-Dating”, da es mehr persönliche Interaktion ermöglicht.
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