Die Partnersuche im Internet ist sehr verbreitet. Durch Dating-Apps auf dem Smartphone können unzählige potenzielle Partnerprofile betrachtet werden. Schnell wird entschieden: Gefällt mir dieser Typ oder nicht? Mit einem Fingerwisch (Swipe) folgt das nächste Profil.
Bis 2022 haben bereits 20 Millionen Deutsche Tinder, Parship, Bumble und Co genutzt. Jeder dritte Internetnutzer über 16 Jahre nutzt das Internet zur Partnersuche, so eine Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom. Es ist eine bequeme Möglichkeit, jederzeit und überall mit potenziellen Partnern weltweit in Kontakt zu treten, wie eine Studie zeigt.
Diese Form der Partnersuche kann jedoch auch verwirrend und verunsichernd sein. Besonders junge Frauen berichten auf sozialen Plattformen davon, wie Vorstellung und Realität oft nicht übereinstimmen, wenn es zum ersten Date mit einem potenziellen Partner kommt. Es gibt auch hohe Hürden, wie die sogenannten Red Flags, die Denk- und Verhaltensweisen des potenziellen Partners, die als Warnzeichen dienen. Dazu gehören Gewaltneigung, Unhöflichkeit, Unzuverlässigkeit und andere Verhaltensweisen.
Ein weiteres Problem sind Verhaltensweisen wie Ghosting, bei dem sich eine Person plötzlich ohne Begründung nicht mehr meldet. Dies kann zu einem sogenannten Dating-Burnout führen, wie Psychologen feststellen. Auch die Erwartungen an potenzielle Partner und die verzerrte Darstellung in sozialen Medien tragen dazu bei, dass die Partnersuche zunehmend verwirrend wird.
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