Die ständige Nutzung von Dating-Apps führt viele Singles zum Burn-out. Eine ZDF-Dokumentation untersucht dieses Problem und zeigt auf, dass es Alternativen gibt.
“Egal, mit wem ich spreche: Es haben alle keinen Bock mehr auf Onlinedating”, sagt Dennis. Die Daten bestätigen dies: Die Nutzerzahlen von Apps wie Tinder und Bumble sinken seit einiger Zeit drastisch. Dieses Phänomen wird in der ZDF-Doku ‘Onlinedating – Burn-out’ genauer beleuchtet.
Der Burn-out durch Onlinedating entsteht nicht über Nacht, sondern ist das Ergebnis von chronischem Stress und einer negativen Bewältigung dieses Stresses, erklärt die Psychologin Wera Aretz im Film. Viele User löschen die Apps regelmäßig und installieren sie neu, was laut Aretz einem Suchtverhalten ähnelt.
Die Teufelskreise des Online-Datings sind Dennis gut bekannt. Er verbringt viel Zeit auf den Apps, ohne dass etwas dabei herausspringt. Das Dating-Burn-out ist spürbar: Man fühlt sich nicht mehr als Individuum, sondern nur als Profil.
Victoria, 29 Jahre alt, wünscht sich eine feste Beziehung, hat aber bisher kein Glück gehabt. Die Herausforderung besteht darin, dass es immer die Möglichkeit gibt, dass jemand Besseres auftaucht. Ein Beispiel ist ihr Erlebnis mit einem Mann, der emotional erreichbar schien, aber plötzlich den Kontakt abbrach. Das Phänomen des Ghostings belastete sie emotional und mental.
Immer mehr Menschen, darunter auch Victoria und Dennis, setzen wieder auf ‘Real-Life-Dating’. Offline-Events bieten die Möglichkeit, potenzielle Partner persönlich kennenzulernen und die Mimik und Gestik zu beobachten, was für die Anziehung wichtig ist. Es gibt viele Gelegenheiten, Partner in größeren Städten zu treffen.
Dennis versucht sein Glück abseits der Apps bei einem Dating-Lauf. Nach dem Lauf ist er zuversichtlich, jemanden kennengelernt zu haben und plant ein Treffen.
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