Die Singer-Songwriterin Reni überzeugt mit ihren intelligenten und humorvollen Texten. Reni drückt ihre Gefühle auf Deutsch aus. Das Ergebnis ist klar: Reni gewinnt zum zweiten Mal den Song Slam auf der diesjährigen Sommerwerft, dem Kulturfestival am Mainufer in Frankfurt. Bei diesem Format stimmen die Zuhörer ab, wer weiterkommt. Mit ihren amüsanten Songs über Dates, aber auch ernsteren Texten und ihrer erfrischenden Art begeistert Reni das Publikum und setzt sich gegen fünf männliche Konkurrenten durch. Es kommt häufiger vor, dass sie die einzige Frau ist, berichtet die Frankfurterin, die ihren Namen nicht preisgeben möchte, im Kaffee Kante im Nordend, einem ihrer Lieblingscafés. Reni ist derzeit viel unterwegs, kürzlich war sie in Düsseldorf, zuvor trat sie bei einem Liedermacher-Festival in Sachsen auf, bevor sie wieder in Frankfurt spielte. ‘Im letzten Jahr habe ich alles mitgenommen’, sagt sie, das waren ungefähr 100 Auftritte in ganz Deutschland. Inzwischen wählt sie genauer aus, mal sechs, mal zehn Auftritte im Monat, mal weniger. Ihr größter Auftritt war vor rund 600 Menschen. ‘Derzeit läuft es so gut, dass ich davon leben kann.’ Obwohl sie eigentlich etwas ganz anderes studiert hat, möchte sie nicht in diesem Beruf arbeiten, es sei denn, es sei unbedingt nötig. Reni ist mit Musik aufgewachsen, hat Saxofon-, Klavier- und Gesangsunterricht genommen, in der Schule im Chor gesungen und war in der Big-Band. Später brachte sie sich selbst Gitarre spielen bei. ‘Schon als Kind war es mein Traum, Musikerin zu werden, aber ich dachte, es sei unrealistisch.’ Seit vielen Jahren schreibt die Musikerin ihre Songs selbst, immer auf Deutsch. ‘Ich liebe es, mit der Sprache zu spielen und genau das zu sagen, was ich sagen will. In keiner anderen Sprache könnte ich das, genauso wenig wie meine Gefühle auszudrücken.’ Ihre Lieder haben meist einen wahren Kern und handeln von Herzschmerz und zwischenmenschlichen Beziehungen, von dem, was sie lange beschäftigt. ‘Vieles kann ich durch meine Songs verarbeiten und versuche dann, aus etwas Schmerzhaftem etwas Gutes zu ziehen.’ Ihre Ideen kommen oft beim Fahrradfahren und landen zunächst in der Notizen-App ihres Handys. ‘Diese Songskizzen sind oft intimer als ein Tagebuch.’ Manchmal kommen sie beim Fahrradfahren, dann muss sie sofort anhalten. ‘Und wenn ich einen Song abgeschlossen habe, denke ich, dass ich nie wieder so einen guten Song schreiben kann’, sagt Reni und lacht. Auf Spotify kann man die Sängerin hören. Nicht zu finden ist jedoch ein eigenes Akustik-Album, ‘mein Schaffen der vergangenen zwei Jahre’. In ihrem Song ‘Tote Tulpen’, den sie auch auf der Sommerwerft gesungen hat, heißt es: ‘Reni, warum bist du immer so melancholisch?’ Das wurde ihr oft gefragt und daher versuchte sie, humorige Elemente in ihre Songs einzubauen. ‘Letztes Jahr gab es viel Herzschmerz und Drama, das hat sich etwas geändert.’ Menschen zu berühren sei großartig, aber noch schöner sei es, sie zum Lachen zu bringen. In ihrem Song ‘Tinder’ behandelt sie humorvoll ihre Erfahrungen auf der Datingplattform, was auch eine Art Tragikkomödie sei. In einem anderen Stück geht es um Nüchternheit; Reni sagt, sie trinkt keinen Alkohol, schon immer. Sie hat kein musikalisches Vorbild und hört privat am liebsten deutschsprachige Musik. Das Debütalbum der Band AnnenMayKantereit hat sie begeistert, gelegentlich hört sie auch Punk und Rap. ‘Vielleicht sollte ich mutiger werden und mir dort Inspiration holen.’ Im vergangenen Jahr hatte die Sängerin rund 100 Auftritte in ganz Deutschland, ‘da habe ich alles mitgenommen’, sagt sie. Mittlerweile wählt sie genauer aus, mal sind es sechs, mal zehn im Monat, mal weniger, das variiert stark. Ihr größter Auftritt war vor rund 600 Menschen. Sie ist immer noch aufgeregt, aber mittlerweile überwiegt der Spaß.
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