Ein Arzt, der stark betrunken eine Tinder-Bekanntschaft angriff und fast erstickte, wehrte sich gegen seine Verurteilung. Das Bundesgericht lehnte die Beschwerde ab.
Ein aus Deutschland stammender Arzt attackierte im Juli 2018 eine Frau, die er zuvor auf einer Dating-Plattform kennengelernt hatte.
Er biss der Frau in die Nase und würgte sie fast zu Tode. Dafür wurde er vom Kantonsgericht Wallis zu einer 50-monatigen Haftstrafe verurteilt.
Der Arzt legte beim Bundesgericht Berufung ein, die jedoch abgewiesen wurde, wie der ‘Walliser Bote’ berichtete.
Im Juli 2018 verbrachte der Arzt im Mattertal ein Wanderwochenende mit einer Frau, die er auf der Dating-Plattform Tinder kennengelernt hatte.
Nach einer Wanderung und einem Abendessen forderte der Arzt seine Begleitung im Hotelzimmer zu sexuellen Handlungen auf, was sie ablehnte. Daraufhin griff der Arzt die Frau an, biss sie und würgte sie. Die Frau konnte fliehen und alarmierte die Polizei.
Der Mann wurde wegen versuchter Tötung, Körperverletzung, Beschimpfung und Urkundenfälschung schuldig gesprochen. Neben der Haftstrafe erhielt er eine Landesverweisung und musste dem Opfer eine Genugtuungszahlung leisten.
Das Bundesgericht wies den Antrag des Arztes auf Aufschub der Haftstrafe ab. Der Arzt muss nun die Strafe antreten, während das Opfer die Genugtuungszahlung erhält.
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