Der Dating-Trend Throning erfreut sich bei der Generation Z immer größerer Beliebtheit. Doch worum handelt es sich dabei genau?
Frankfurt – In der heutigen Zeit setzen viele junge Menschen auf Dating-Apps, um ihren perfekten Match zu finden. Doch was passiert, wenn man erfolgreich jemanden kennenlernt? Einige von ihnen verfolgen heutzutage das Konzept des Thronings, um ihr Selbstbewusstsein zu steigern.
Gen Z im Fokus: Der Dating-Trend Throning – So funktioniert es
Bei Throning dreht sich alles darum, die potenzielle Beziehung – wie der Name schon sagt – auf ein symbolisches Podest zu stellen. Es geht weniger um echte Beziehungen, sondern eher darum, mit der anderen Person gesehen zu werden, um das eigene Image und Selbstwertgefühl zu pushen. Die andere Partei wird zur Schau gestellt, um Bewunderung von anderen zu ernten, wobei die eigentlichen Gefühle für die Person auf dem Thron an zweiter Stelle stehen.
Die Welt des Datings hat sich im Laufe der Jahre stark verändert. In der Generation Z wird der Trend des Thronings immer populärer. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Obwohl das Konzept an sich nicht neu ist, erfreut sich Throning laut psychologytoday.com zunehmender Beliebtheit bei der Generation Z. Schon in der Vergangenheit haben Menschen Beziehungen zu Personen mit höherem Status eingegangen, um ihre eigene Situation zu verbessern. Throning beschränkt sich nicht nur auf Teenager, sondern ist auch bei Erwachsenen anzutreffen. Ein weiterer Trend der Gen Z hat sogar Experten schockiert.
Throning erfüllt in der Gen Z den Wunsch nach sozialer Anerkennung
Mit Throning kann das eigene Image auf verschiedene Arten verbessert werden. Wenn die Beziehung ein hohes öffentliches Ansehen genießt oder einen Machtposition innehat, wird vor allem das öffentliche Image gesteigert. Einige Personen verfolgen jedoch nur das Ziel, ihr Ansehen in ihrer Gruppe zu erhöhen und halten die Beziehung privat.
Dennoch scheint der Hauptantrieb der soziale Status zu sein: „Die Motivation hinter dem Thronen entsteht oft aus dem Wunsch nach sozialer Anerkennung, dem Zugang zu exklusiven sozialen Kreisen, einer Steigerung des Selbstwertgefühls und einem größeren Einfluss in den sozialen Medien“, zitiert hindustantimes.com den Beziehungsexperten Siddharrth S. Kumaar. Er warnt jedoch davor, dass bei Vernachlässigung der Gefühle füreinander in der Beziehung schnell Probleme auftreten können. Offenbar ist für die Gen Z Geld wichtiger als Liebe. (rd)
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