Dating hat sich im Laufe der Jahrzehnte mit jeder Generation deutlich gewandelt. Bei der Gen Z wird der Trend des “Thronings” immer beliebter.
München – Viele Menschen nutzen heutzutage Dating-Apps, um einen neuen Partner kennenzulernen. Doch was ist das eigentliche Ziel, wenn der Partner gefunden wurde? Einige entscheiden sich heutzutage für “Throning”, um ihr eigenes Ego zu stärken.
“Throning” wird immer populärer – das verbirgt sich dahinter
Beim “Throning” geht es darum, den eigenen Partner – wie der Name schon sagt – auf ein Podest zu stellen. Dies geschieht jedoch nur im übertragenen Sinne, um den eigenen Ruf zu verbessern und das Selbstwertgefühl zu steigern. Der Partner wird zur Schau gestellt, damit andere ihn bewundern können, wobei die Gefühle für die auf das Podest gestellte Person vorerst unwichtig sind.
Dating hat sich im Laufe der Jahrzehnte stark verändert. In der Generation Z wird der Trend des “Thronings” immer beliebter. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Das Konzept an sich ist nicht neu, dennoch wird “Throning” in der Generation Z immer beliebter, wie unter anderem psychologytoday.com berichtet. Schon in früheren Zeiten gingen Menschen Beziehungen mit Personen höheren Ranges ein, um ihre eigene Situation zu verbessern. “Throning” bezieht sich nicht nur auf die Teenagerzeit, sondern findet auch bei Erwachsenen noch statt. Die Gen Z wird von verschiedenen Seiten kritisiert, wobei oft die Arbeitsmoral im Mittelpunkt steht.
Die Generation Z sucht beim “Throning” nach Partnern mit höherem Status
Beim “Throning” geht es darum, den eigenen Ruf auf verschiedene Weisen zu steigern. Hat der Partner ein gutes Ansehen in der Öffentlichkeit oder eine Machtposition, verbessert sich vor allem der öffentliche Ruf. Einige möchten nur den Ruf innerhalb ihrer Gruppe verbessern und halten die Beziehung privat. Besonders in den sozialen Medien nehmen die Dating-Trends zu, zuletzt kam der Trend “Boysober” hinzu.
Dennoch bleibt die Hauptmotivation der soziale Status: “Die Motivation hinter dem Thronen kommt oft von dem Wunsch nach sozialer Anerkennung, dem Zugang zu exklusiven sozialen Kreisen, einem gesteigerten Selbstwertgefühl und einem größeren Einfluss in den sozialen Medien”, sagt der Beziehungsspezialist Siddharrth S. Kumaar von hindustantimes.com. Er warnt jedoch davor, dass nach einer kurzfristigen Steigerung des Rufs Probleme auftreten können, wenn die Gefühle innerhalb der Beziehung zu kurz kommen. (rd)
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