Ein Mann aus Rhein-Main wird von einem Tinder-Date erpresst und die Polizei warnt vor dieser perfiden Masche. Nach einem Videochat verlangt die Person 700 Euro.
Mainz – Ein Mann aus Mainz ist Opfer einer hinterhältigen Erpressung durch Dating-Apps geworden. Wie die Polizei am Dienstag, 23. Dezember, mitteilte, hat der Betroffene über Tinder eine Person kennengelernt, die sich als Frau ausgab. Schon nach zwei Tagen wechselte die Kommunikation auf den Messengerdienst Telegram.
Während eines Videochats ließ sich der Mainzer zu intimen Handlungen vor der Kamera verleiten, nachdem seine Chatpartnerin entsprechende Handlungen vorgeführt hatte. Während des Gesprächs konfrontierte ihn die Unbekannte mit Screenshots der kompromittierenden Szenen und forderte 700 Euro über einen Bezahldienst.
Der Mann aus Mainz wird Opfer einer perfiden Erpressung nach dem Tinder-Kontakt. Die Drohung: Falls er nicht zahlt, würden die Aufnahmen an alle seine Kontakte verschickt werden. Der Betroffene weigerte sich zu zahlen – mit Konsequenzen. Eine Freundin bestätigte später, dass sie tatsächlich über Facebook entsprechendes Bildmaterial erhalten hatte.
Die Polizei Mainz warnt vor dieser Form der “Sextortion”, bei der Kriminelle Dating-Plattformen zur Erpressung nutzen. Betroffene sollten sich nicht erpressen lassen und sofort Anzeige erstatten. (csa/pm)
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