2012 startete die Dating-App Tinder und veränderte die Art und Weise, wie wir nach Liebe, Partnerschaft oder einfach Sex suchen. Obwohl sie anfangs als kontrovers galt, haben sich im Laufe der Jahre immer mehr Paare über die App mit dem bekannten Swiping-Prinzip kennengelernt. Heute gibt es eine Vielzahl von Apps, die rege genutzt werden. Jeder dritte Internetnutzer über 16 Jahren verwendet das Internet, um nach potenziellen Partnern zu suchen.
Apps wie Bumble, Tinder, Grindr und Co. sollen Verbindungen zwischen Menschen herstellen. Doch immer mehr Benutzer sind frustriert, und zwar so sehr, dass dies ernsthafte gesundheitliche Folgen haben kann. Auch beim Dating kann es zu einem Burnout kommen. Dies ergab eine Studie von Psychologin Wera Aretz, die im ‘Journal of Business and Media Psychology’ veröffentlicht wurde.
Die Studie befragte 2465 Personen mit und ohne Erfahrung in Dating-Apps und stellte fest, dass 14 Prozent der Online-Dating-Nutzer von Dating-Burnout betroffen sind.
Ein Weg ins Burnout führen können verschiedene Verhaltensweisen wie Matchen, Chatten und Ghosten. Dating-Apps bieten viele Vorteile, darunter die bequeme Möglichkeit, potenzielle Partner von der Couch aus kennenzulernen. Doch die Anonymität der Apps begünstigt auch unsoziale Verhaltensweisen wie Ghosting und Beleidigungen.
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