Datenleck in Dating-Apps: 1,5 Millionen explizite Fotos online durchgesickert

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Datenleck in Dating-Apps: 1,5 Millionen explizite Fotos online durchgesickert

Startseite AKTUELLE BETRUGSWARNUNGEN Datenleck in Dating-Apps: 1,5 Millionen explizite Fotos landen im Netz 01. April 2025 um 12:37 Uhr Gerrit Gerbig powered by Für die Nutzer von fünf Dating-Apps ist ein Albtraum wahr geworden aufgrund eines Datenlecks. Millionen privater Bilder wurden veröffentlicht. Sind auch deine privaten Fotos öffentlich im Internet einsehbar? (Quelle: voronaman/depositphotos.com) Beim Kennenlernen über Dating-Apps nutzen die Nutzer die Chat-Funktion zum Austausch von netten Worten und privaten Fotos. Dabei kann es vorkommen, dass es sich um Bilder handelt, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Datenschutz sollte immer oberste Priorität haben. In fünf Anwendungen hat dieser jedoch versagt, wodurch 1,5 Millionen private Bilder online frei zugänglich waren. Darunter auch explizite Inhalte. Ein echter Albtraum für alle Betroffenen. Bei den veröffentlichten Daten handelt es sich um Direktnachrichten, öffentliche Beiträge, Profilfotos, Bilder zur Profilverifizierung und Fotos, die aufgrund von Regelverstößen entfernt wurden. Das Datenleck stellt ein ernsthaftes Risiko für tausende Nutzer der Dating-Apps dar. Gefahr durch Erpressung Theoretisch könnten Cyberkriminelle die veröffentlichten Informationen für Erpressungszwecke nutzen, obwohl glücklicherweise keine Namen oder Benutzernamen in den Datensätzen enthalten sind. Aktuelle Betrugswarnungen erhalten? Zahlreiche Gefahren wie Betrugsmaschen und Viren lauern täglich im Internet. Um diese zu erkennen und sich dagegen zu schützen, sammeln wir hier aktuelle Betrugswarnungen. Bei einer Sicherheitsanalyse der iOS-Apps BDSM People, Chica, Translove, Pink und Brish stieß Nazarovas zufällig auf die Bilder. Informationen, die vertraulich bleiben sollten, wurden veröffentlicht, was auch den Speicherort der Fotos bekannt gab. Ohne Passwort befanden sich diese in Storage-Buckets der Google Cloud. Die fünf betroffenen Apps stammen vom Entwickler M.A.D Mobile und richten sich an die BDSM-, LGBTQ+- und Sugar-Dating-Community. Insgesamt nutzen 800.000 bis 900.000 Personen die Anwendungen. Die drei LGBTQ+-Dating-Apps Translove, Pink und Brish weisen 1,1 Millionen durchgesickerte Bilder auf. Bei der App BDSM People sind es 541.000 Bilder und bei der Sugar-Daddy-App Chica 133.000 Bilder. Späte und fahrlässige Reaktion Obwohl M.A.D Mobile bereits am 20. Januar 2025 über das Datenleck informiert wurde, reagierte der Entwickler nicht. Erst als der britische Nachrichtendienst BBC am 28. März eine Anfrage stellte, wurde die Sicherheitslücke geschlossen. Warum es überhaupt zu der Datenoffenlegung kam und warum das Problem erst so spät angegangen wurde, bleibt unbeantwortet. Laut BBC ist der App-Hersteller dankbar, dass die Sicherheitsforscher das Datenleck entdeckt haben. Die erforderlichen Maßnahmen wurden ergriffen und ein Notfall-Update wird in Kürze für die Anwendungen bereitgestellt. Trotz der Schließung des Datenlecks besteht die Möglichkeit, dass Dritte bereits Zugriff auf die Bilder hatten. Die Betroffenen können daher weiterhin Opfer von Identitätsdiebstahl und Erpressung werden. Besonders gefährdet sind Personen in Ländern, in denen LGBTQ+-Personen verfolgt werden. Datenschützer halten das Vorgehen von M.A.D Mobile daher für grob fahrlässig. Dieses Beispiel verdeutlicht erneut die Bedeutung des Schutzes persönlicher Daten. Es ist naiv, dies allein großen Unternehmen zu überlassen. Stattdessen sollte jeder den Datenschutz selbst in die Hand nehmen. Das ist einfacher als gedacht – du brauchst nur ein VPN (Virtual Private Network). Mit einem VPN-Dienst kannst du eine verschlüsselte Verbindung zwischen deinem Gerät und einem sicheren Server aufbauen. Da deine IP-Adresse verschleiert wird, bleibt auch deine Online-Identität anonym. Dritte können daher kaum noch Informationen über dich sammeln, und auch dein Standort bleibt verborgen. Nutze also das nächste Mal eine Dating-App am besten mit einer aktiven VPN-Verbindung. Auf diese Weise kannst du Datenspionage verhindern. Zudem kannst du beruhigt sein, wenn einer deiner genutzten Dienste von einem Datenleck betroffen ist, da deine Informationen minimal enthalten sein werden.

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