Die erste bisexuelle Bachelorette vergibt ihre Rosen an männliche und weibliche Singles. Einige Männer sind damit überfordert, vor allem weil die bi-sexuellen Frauen so ‘laut’ und ‘politisch korrekt’ sind. Was die ersten Folgen über Rollenbilder und Partnersuche verraten.
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Eines wäre Erik wichtig. Wenigstens in der ersten Runde ‘weiterkommen’, eine erste Rose von Bachelorette Stella erhalten. Denn: ‘Ich bin ja kleiner als sie’, sagt er, und es wäre doch toll, wenn man hier mit Klischees brechen könnte, wie dem, dass der Mann immer größer sein müsse. Und tatsächlich bekommt er eine Rose. Sollte diese Staffel wirklich ‘anders’ sein? Ist Stella doch die erste Bachelorette, die Rosen an Männer und Frauen vergibt, die ‘Menschen liebt’, wie sie floskelt, keine Geschlechter. Wie inszeniert der Sender diese neue Konstellation, wie gehen die Singles mit der Dynamik um und was sagt das alles über die Art und Weise wie heute gedatet wird, über Rollenbilder und Partnersuche aus?
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Zunächst: man scheint ganz grundsätzlich noch gar nicht so weit, wie man denkt. Stella muss betonen, dass sie die Botschaft verbreiten will, dass es okay sei, bisexuell zu sein. Sie hat trotzdem Angst, ‘verurteilt’ zu werden – obwohl sie als Protagonistin einer der größten deutschen Datingshows doch im Mainstream angekommen scheint. Doch nicht erst bei Ralf Schumachers Outing zeigte sich wieder: So sehr alle betonen wollen, dass Bisexualität doch ganz ‘normal’ sei, keines Artikels, keiner Meldung wert – so zahlreich werden eben diese Artikel geklickt, kommentiert, weil es eben doch und nach wie vor Nachrichtenwert hat, wenn öffentliche Personen keine vermeintlich ‘klassischen’ Beziehungen führen.
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