Paris (Frankreich) – Die Olympischen Spiele in Paris bringen diesen Sommer wieder Sportler aus aller Welt zusammen – manche sogar ganz nah. Denn die Athleten haben in der Stadt der Liebe nicht nur die Arbeit, sondern auch das Vergnügen im Kopf. Auf eine Dating-App müssen sie dabei allerdings verzichten.
In den nächsten Wochen werden die meisten Olympioniken im Pariser Stadtteil Saint-Denis leben. © MICHEL EULER / POOL / AFP
Die LGBTQ-Plattform “Grindr” zeigt im Pariser Stadtteil Saint-Denis keine anderen Profile an, wie die Daily Mail berichtet.
Dort befindet sich das olympische Dorf, das schon vor der Eröffnungsfeier am heutigen Freitagabend (19.30 Uhr) nicht nur eine Unterkunft, sondern auch ein Treffpunkt für neue Bekanntschaften ist.
Den Organisatoren ist dies sehr wohl bewusst, laut dem britischen Guardian haben sie dieses Jahr über 200.000 Kondome und sogar 10.000 Lecktücher bereitgestellt. Fehlt also nur noch der passende Flirtpartner.
Deshalb tummeln sich die Olympioniken offenbar schon in großer Zahl auf den entsprechenden Dating-Apps herum. So hat das Portal LADbible bei der lokal begrenzten Suche im Norden der französischen Hauptstadt einige Teilnehmer auf “Tinder” entdeckt, auf “Hinge” oder “Bumble” soll man ebenso auf Athleten stoßen.
Nur bei “Grindr” wurde die Geolokalisierung demnach von den App-Betreibern bewusst deaktiviert. Aber nicht, um die queere Community zu diskriminieren, sondern im Gegenteil.
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