Der Valentinstag steht kurz bevor und damit auch die Sehnsucht nach romantischer Zweisamkeit. Doch für viele Singles bleibt diese Hoffnung unerfüllt. Es sei denn, man findet schnell einen vielversprechenden Flirt auf einem Dating-Portal.
Experten des Europäischen Verbraucherzentrums (EVZ) Deutschland schlagen derzeit Alarm. Nicht alle Dating-Angebote sind seriös. Versteckte Kosten lauern im Kleingedruckten, während die Nutzer nur auf die Warnsignale bei potenziellen Partnern achten.
Dating vor dem Valentinstag ist mit Risiken verbunden, warnen die Verbraucherschützer. Beschwerden über Online-Singlebörsen sind an der Tagesordnung. Die Gründe für die Unzufriedenheit der Nutzer sind vielfältig: Von automatischen Vertragsverlängerungen und versteckten Zusatzleistungen über hohe Forderungen nach einem Widerruf bis hin zu gefälschten Profilen ist alles dabei.
Viele Anbieter locken mit Test- oder Kurzzeitmitgliedschaften. Kunden sollten bei solchen Modellen wachsam sein. “Wer nicht rechtzeitig kündigt, steckt schnell in einem teuren Abonnement fest”, warnt das EVZ. Entscheidend ist, dass eine automatische Verlängerung im Voraus klar und deutlich erkennbar sein muss. Andernfalls kann sie unwirksam sein.
Automatische Vertragsverlängerungen nach deutschem Recht sind an zwei Bedingungen geknüpft: Sie müssen unbefristet sein und mit einer Kündigungsfrist von einem Monat möglich sein. Doch selbst bei rechtzeitiger Kündigung können versteckte Kosten lauern. Betreiber der Portale berufen sich oft auf den sogenannten Wertersatz für bereits erbrachte Leistungen.
Das EVZ betont: “Gerichte haben festgestellt, dass Wertersatz in der Regel nur zeitanteilig berechnet werden darf.” Hierbei gilt ebenfalls, dass Anbieter solche Kosten im Voraus transparent kommunizieren müssen.
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