Ein Tennis-Star ohne Erfahrung in Dates: Leylah Fernandez nutzt Instagram, um ihren ersten Verabredungspartner zu finden.
Die 22-jährige Tennisspielerin Leylah Fernandez sorgt derzeit außerhalb des Tennisplatzes für Aufsehen. Die kanadische Weltranglisten-36., die 2021 im Finale der US Open stand, hat über Instagram einen ungewöhnlichen Aufruf gestartet: Sie sucht öffentlich nach einem Date. “Ich habe schon immer davon geträumt, und bisher noch nie gemacht? Ein Date”, erklärt sie in einem Video auf der Plattform.
Die Idee zu dieser ungewöhnlichen Aktion stammt von ihrem Vater Jorge, der gleichzeitig ihr Trainer ist. “Mein Vater fragte mich, ob ich jemals ein Date hatte, und ich sagte nein”, erzählt Fernandez gegenüber tennis.com. Daraufhin schlug er vor: “Dann wird‘s Zeit” und entwickelte die Idee für den Instagram-Aufruf.
Fernandez, die keine Fan von Dating-Apps ist, möchte die Sache “auf ihre Art” regeln. Während des Heimturniers in Montreal – den National Bank Open vom 29. Juli bis 7. August – lädt sie Interessierte ein, ihr per Direktnachricht zu schreiben. “Ein Date, eine Stunde lang, in Montreal”, so ihr Angebot. Die Resonanz war überwältigend: “Ich habe sehr viele Nachrichten bekommen – über hundert allein am ersten Tag”, berichtet sie nach ihrem Auftaktsieg beim WTA-Turnier in Washington.
Es gibt jedoch eine wichtige Bedingung: Der potenzielle Date-Partner muss zuerst ihren Vater kennenlernen. “Du musst vorher meinen Dad kennenlernen (viel Glück dabei)”, scherzt die 22-Jährige auf Instagram. Diese Hürde scheint jedoch niemanden abzuschrecken – die Nachrichten häufen sich weiterhin.
Tennis-Star ist bereit für ihr erstes Date
Besonders berührend waren für Fernandez die Rückmeldungen von anderen Sportlerinnen und Sportlern. “Sie sagten mir: ‚Ich weiß, wie du dich fühlst‘ oder ‚Als ich 22 war, hatte ich auch noch nie ein Date‘”, erzählt. Diese Nachrichten hätten ihr gezeigt, dass sie mit ihrer Situation nicht allein sei.
Ihr Traumdate stellt sich Fernandez sehr bodenständig vor: “Ganz schlicht. Ein Kaffee, ein Gespräch, vielleicht ein Spaziergang. Ich will einfach mal erleben, wie das ist”, erklärt sie. Von Dates mit Kollegen aus dem Tenniszirkus hält sie jedoch wenig: “Davon rate ich aber dringend ab”, so die Sportlerin. Die intensive Tenniskarriere lässt wenig Raum für Privatleben. “Man lebt fast immer in Fernbeziehungen. Es ist schwer, etwas Beständiges aufzubauen”, erklärt Fernandez die Schwierigkeiten des Profisports. Trotz der ungewöhnlichen Herangehensweise zeigt sich die Kanadierin optimistisch und hofft auf ihr erstes Date in Montreal.
Unterdessen spricht Alexander Zverev über eine Kooperation mit Rafael und Toni Nadal. (smr)
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