Am ersten Sonntag des Jahres sind Dating-Apps besonders gefragt. Es gibt jedoch nicht nur Tinder. Hier sind neun Alternativen, um in der Schweiz die Liebe zu finden.
Dating-Apps: Warum es geht Neujahrsvorsätze führen dazu, dass am ersten Sonntag des neuen Jahres viele Menschen Dating-Apps verwenden.
Tinder ist zwar die beliebteste, aber es gibt auch andere Anbieter.
Wir präsentieren auch neun Alternativen zu Tinder.
Am Dating Sunday, dem ersten Sonntag des neuen Jahres, sind Apps wie Tinder sehr gefragt: An diesem Tag nutzen die meisten Menschen Dating-Apps, was auch mit Neujahrsvorsätzen zu tun hat. Tinder ist weltweit immer noch sehr beliebt, aber die Nutzerzahlen der App gehen zurück. 20 Minuten präsentiert Tinder und die Alternativen.
Verwendest Du oft Dating-Apps? Ja, regelmäßig. Ab und zu. Ich möchte sie dieses Jahr erstmals ausprobieren. Nicht mehr. Nein, nie. Zeige mir nur das Ergebnis der Umfrage.
Tinder
Tinder gibt es seit über zehn Jahren, und jeden Monat loggen sich etwa 75 Millionen Menschen ein. 62 Prozent der Nutzer sind zwischen 18 und 34 Jahre alt. Über neun Millionen Menschen zahlen für die kostenpflichtige Version der App. In der Schweiz hat das Dating-Netzwerk laut eigenen Angaben ungefähr 250’000 Nutzer.
Badoo
Badoo ist seit 2006 verfügbar und heute in etwa 190 Ländern und 47 Sprachen verfügbar. Rund 318 Millionen Nutzer verwenden die App, wobei etwa 60 Millionen davon monatlich aktiv sind. Die Plattform ist für ihre minimalistische App und weltweite große Community bekannt. Um zu sehen, wer das Profil herzt, muss man für Badoo zahlen.
Lovoo
Lovoo gehört zu Parshipmeet, der Firma ProSiebenSat.1 Media, und hat laut Singleboersen-Vergleich 40’000 aktive Nutzer in der Schweiz. Das Angebot richtet sich an “hippe, modeinteressierte, unternehmungsfreudige und urbane junge Leute”. Die Zielgruppe sind Menschen zwischen 22 und 31 Jahren.
So optimierst Du Dein Dating-Profil Wie kannst Du Dein Profil für den Dating Sunday auf das nächste Level heben? Paul C. Brunson, Online-Dating-Experte bei Tinder, gibt Tipps: Authentizität: Konzentriere Dich auf Bilder, die Deine wahre Persönlichkeit zu verschiedenen Zeiten und in verschiedenen Situationen einfangen – von sozialen Anlässen mit Freunden bis hin zu einem Selfie. Die goldene Regel lautet, mindestens fünf Fotos zu haben. Lasse diese auch von der App verifizieren. Das erhöht Deine Chancen auf Matches, und diese können sicher sein, dass Du wirklich hinter den Bildern steckst.
Klare Kommunikation: Studien zeigen, dass die optimale Wortanzahl in einer Tinder-Bio zwischen 15 und 45,7 liegt. Mehr als 45 Prozent der alleinstehenden 18-24-Jährigen bevorzugen es, wenn das potenzielle Match in der Dating-App-Biografie klar kommuniziert, was gesucht wird.
Vorlieben: Gemeinsame Interessen können viel darüber verraten, ob man mit einem potenziellen Match kompatibel ist. Sie dienen auch als einfacher Gesprächseinstieg. Deine Interessen machen Dich zu der Person, die Du bist, und indem Du sie teilst, hast Du eher die Chance, Menschen zu treffen, die zu Deiner Energie passen.
Bumble
Die US-Firma Bumble betreibt die gleichnamige Dating-App, die rund 300’000 Nutzer in der Schweiz hat. Eine Besonderheit der Plattform ist, dass nur Frauen den ersten Schritt machen können. Bumble ist besonders in Städten wie Zürich, Genf und Basel beliebt.
Parship
Die Dating-Plattform Parship stammt aus Hamburg und soll in der Schweiz rund 250’000 Mitglieder (Stand: 2022) haben. Das Matching-System basiert auf einem von Psychologen entwickelten Persönlichkeitstest, der dazu führen soll, dass 38 Prozent aller Mitglieder einen Partner finden.
Hinge
“Die Dating-App, die entwickelt wurde, um gelöscht zu werden” – so wirbt Hinge. Hinter dem Angebot steht die Match Group, der auch Tinder und Okcupid gehören. In den USA muss sich das Unternehmen gegen Klagen verteidigen, weil die Algorithmen süchtig machen sollen. Hinge weist die Vorwürfe zurück und bezeichnet die Klagen als lächerlich.
“Auf Dating-Apps sind viele nicht ehrlich” Die Leser von 20 Minuten haben viele Erfahrungen mit Dating-Apps gesammelt, doch nicht alle waren gut. Wie die 20-Minuten-Community über die Apps denkt, und wie sie online und offline nach der großen Liebe sucht, steht in diesem Artikel.
Happn
Happn ist in Europa noch nicht sehr verbreitet. Die App kommt im Durchschnitt auf vielleicht 30’000 Nutzer in Österreich und Deutschland sowie auf rund 4000 in der Schweiz. Die App setzt auf Geotargeting: Siehst Du jemanden im echten Leben in einem Umkreis von 250 Metern, kannst Du die Person auf Happn liken.
Boo
Boo hat in den letzten Monaten im Internet stark Werbung gemacht, zum Beispiel auf Reddit. Die App soll es Dir ermöglichen, Menschen zu finden, die zu Deiner Persönlichkeit passen. Boo nutzt dafür 16 verschiedene Persönlichkeitstypen und Fragen zu Themen wie Bildung, Sex und Gehalt. Die Plattform setzt auf Hashtags und Themen-Sammlungen.
Swissfriends
Swissfriends existiert seit 1999. Die Website hat etwa 40’000 Nutzer, die wöchentlich aktiv sind. Insgesamt haben sich 130’000 Menschen aus der Schweiz auf der Dating-Plattform angemeldet. Dank einer Werbeoffensive konnte die Website viele neue Nutzer gewinnen.
Swissflirt
Swissflirt soll über eine halbe Million Nutzer haben, wobei etwa 25’000 wöchentlich aktiv sind. Die meisten Nutzer kommen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich.
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